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TRAINING HILFT – wie eine repräsentative Studie belegt

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Eine repräsentative Studie, durchgeführt von einem Team um Dr. Robert Sallis des Kaiser Permanente Medical Center in Kalifornien, zeigt nun Zusammenhänge auf zwischen dem Mangel an körperlicher Aktivität und COVID-Erkrankungen.

Die US-Wissenschaftler haben herausgefunden, dass konstant körperlich inaktive Patienten ein 2,26-mal höheres Risiko für eine Hospitalisierung im Vergleich zu regelmäßig aktiven Patienten hatten. Auch eine Behandlung auf der Intensivstation war bei den Inaktiven 1,73-mal wahrscheinlicher als bei regelmäßig Aktiven. Das Sterberisiko war bei inaktiven Patienten sogar 2,49 mal höher als bei konstant körperlich aktiven Patienten. Bei teilweise Aktiven lagen die Werte jeweils dazwischen.

Kategorisierung der sportlichen Aktivität:

  • körperlich inaktiv (0-10 Minuten pro Woche)
  • teilweise aktiv (11-149 Minuten pro Woche)
  • regelmäßig aktiv (150 und mehr Minuten pro Woche);  gemäß WHO-Empfehlung

Die Schlussfolgerung der Studienautoren: „Wir empfehlen, dass Bemühungen zur Förderung körperlicher Aktivität von den Gesundheitsbehörden priorisiert und in die medizinische Routineversorgung integriert werden.“

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Mach Dich fit gegen COVID-19

Diese hier genannte Studie bewies erstmals eindeutig, dass körperliche Aktivitäten und Training “die beste Medizin” gegen COVID-19 sind. Nicht nur wird die Gefahr, an COVID-19 zu erkranken, durch Training dramatisch reduziert, sondern auch die Wahrscheinlichkeit für einen Klinikaufenthalt und das Risiko zu versterben.

Der Sportmediziner Dr. Sallis macht deutlich, dass regelmäßiges Training nicht nur gegen bzw. bei COVID-19 hilft, sondern auch gegen zahlreiche andere Krankheiten.

Regelmäßiges Training ist das Beste, für Dich und Deine körperliche sowie geistige Gesundheit.

Dr. Karl Lauterbach, der neue Gesundheitsminister, zur Sallis-Studie: “US-Studie belegt klar, dass regelmäßiger Sport das Risiko schwerer COVID-Erkrankung und Tod durch COVID sehr stark reduziert. Das war bisher plausibel, aber nicht belegt. Diejenigen, die nie Sport machen, haben im Vergleich zu Sportlern eine 3-fache Sterblichkeit.”

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(in Auftrag des Horn-Verlags)

Dr. Robert Sallis, M.D.

Grundlage und Erkenntnisse aus der Vergangenheit

Zeitschriften der Pharmaindustrie hatten nur wenig Interesse an einer lebensstilorientierten Studie, da es keine Lobby für das Thema Training gibt.

Es wurden Fitnessclubs, Wanderwege, Tennisplätze, Golfplätze usw. aufgrund der vorherrschenden Angst geschlossen. Im Nachhinein war das falsch, da gerade diese Aktivitäten in der Pandemie geholfen hätten.

Bereits vorliegende Erkenntnisse und Basis weiterer Studien: "Achtzigjährige Patienten, die Sport treiben, unterscheiden sich dramatisch von denen, die das nicht tun. Es geht ihnen einfach viel besser."

Beim Auftreten von COVID-19 kristallisierte sich weltweit als erstes heraus, wie unverhältnismäßig es Menschen betrifft, die an Krankheiten leiden, welche durch einen inaktiven Lebensstil verursacht werden.

Training und körperliche Aktivität haben einen dramatischen Effekt auf die Senkung des Risikos für schweres COVID-19, aber sie helfen auch bei allen anderen chronischen Krankheiten.

Auch bekannt ist bereits, dass Training das Herz und die Lunge stärkt, das Gefäßsystem verbessert und Entzündungen und Gerinnung reduziert. All die Ursachen, die einen schweren Verlauf von COVID-19 verursachen, werden durch Training verbessert. (Zugrunde gelegte Definition einer schweren COVID-Erkrankung: COVID-Erkrankung führte zu einer Einlieferung ins Krankenhaus, auf die Intensivstation oder zum Tod)

Dr. Sallis selbst "Das Problem, das ich sehe, ist, dass es einfach keine „Big Pharma“ für Training gibt. Es gibt niemanden, der es wirklich fördert. Man verdient kein Geld damit, und so war es frustrierend zu versuchen, den Gesundheitsbeamten klarzumachen, dass man sein Risiko für COVID-19 stark reduzieren kann, wenn man körperlich aktiv ist. Wir haben Lobbyarbeit betrieben, um das zu ändern. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat körperliche Inaktivität fast von Anfang an als Risiko eingestuft, das wurde eindeutig identifiziert. [...] Etwas so Einfaches wie körperliche Aktivität wurde dagegen einfach ignoriert. Es ist erstaunlich, welche Macht die Pharmaindustrie hat.

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Erkenntnisse der Studie und daraus resultierende Handlungsempfehlungen

Eine normalgewichtige Person, die nicht körperlich aktiv ist, hat ein deutlich höheres Risiko für chronische Erkrankungen als ein Patient, der ein wenig übergewichtig ist, aber regelmäßig körperlich aktiv ist.

Der größte Nutzen von regelmäßigem Sport hat mit dem Gehirn und der Gesundheit des Gehirns zu tun, vor allem mit affektiven Störungen, wie Angst, Depression, Stressbewältigung. Und wenn wir altern, dient es der Aufrechterhaltung der kognitiven Funktionen.

Wir wissen, dass die Wahrscheinlichkeit von Patienten, die regelmäßig Sport treiben, einen kognitiven Verfall im Alter, wie Alzheimer, zu entwickeln, viel geringer ist. All die verschiedenen Formen der Demenz sind bei Menschen, die sportlich aktiv sind, dramatisch seltener.

Die absolut beste Medizin, die wir haben, um Demenz zu verhindern ist, regelmäßig zu trainieren. Patienten, denen es während der COVID-Pandemie und während des Lockdowns gut geht, sind fast ausnahmslos Menschen, denen es im Hinblick auf ihre geistige Gesundheit gut geht und die regelmäßig trainieren.

Die Daten aus der Studie deuten daraufhin, dass die beste Prophylaxe darin besteht, 30 Minuten pro Tag körperlich aktiv zu sein. Das hilft nicht nur, schwere COVID-19 Erkrankungen zu verhindern, sondern reduziert das Risiko für praktisch jede chronische Krankheit und es verbessert die geistige Gesundheit.

Dr. Sallis: "Training ist eine “Vielzweckpille”, mit so vielen Gründen, sie zu nehmen. Es ist Wahnsinn, dass wir das nicht mit dem gleichen Nachdruck fördern, wie wir es bei pharmazeutischen Produkten tun. "

Prof. Dr. Ingo Froböse

Statement von Prof. Dr. Ingo Froböse

"Diese Studie belegt erneut eindrucksvoll, dass körperliches Training und Sport in seinen Effekten und Auswirkungen nahezu unschlagbar ist, weil es viele Menschen vor gravierenden Erkrankungen und nachhaltigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützt.

Und in diesem Fall der Corona-Pandemie bestätigt sich dies erneut, denn regelmäßiges körperliches Training stimuliert und aktiviert das Immunsystem und ist damit wie eine kleine Mini-Impfung. Gesundheit geht nun mal nicht ohne regelmäßiges körperliches Training und Aktiv sein.

Dr. Robert Sallis, M.D.
Der Sportmediziner Dr. Sallis ist Vorsitzender von Exercise is Medicine™, ein Programm zur Unterstützung ärztlich verordneter körperlicher Aktivität und war zuvor Präsident des American College of Sports Medicine (ACSM). Er schloss seine Facharztausbildung in Familienmedizin am Kaiser Permanente Medical Center in Fontana, Kalifornien ab, wo er als Chefarzt tätig war und seit über 20 Jahren praktiziert. Er ist außerdem Co-Direktor der dortigen Sportmedizin-Fellowship und klinischer Professor für Familienmedizin an der University of California, Riverside (UCR) School of Medicine. Dr. Sallis war außerdem Vorsitzender des Gesundheitssektors für den National Physical Activity Plan (Nationaler Plan für körperliche Aktivität). Er erhielt 2008 den Community Leadership Award des President‘s Council on Physical Fitness and Sports und 2009 den Leonardo da Vinci Award für internationale Führungsqualitäten in der Sportmedizin von der Italian Federation of Sports Medicine.

Prof. Dr. Ingo Froböse
Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln (SpoHo). Er ist dort Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung und Leiter des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation. Daneben ist er wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH (IQPR GmbH).